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11. Spieltag:
FSV RW Alsleben vs. SV Wacker Rottleberode

2:2 (1:0)
Tore:
1:0 Isufi (FE)
35min
2:0 Reckrühm 46min
2:1 Pieper
60min
2:2 Naumann 79min

Stadion: Sportanalge Alsleben
Zuschauer: 97

Schiedsrichter: Thomas Thrun

Aufstellung: Apel, Hassebrauck, Richter, Pieper, Naumann Plastwich ( '82 Engel), Schneider ('31 Gebhardt), Müller, Kern , Hellwig , Kartheuser

"Gefühlter" Sieg beim Tabellenführer
Am 11. Spieltag stand für die Wacker-Elf mit der Auswärtsaufgabe bei Rot Weiß Alsleben das "einfachste Spiel der Saison" (O-Ton Stefan Kuhnert) auf dem Programm. Nach einem stimmungsvollen Mannschaftsabend machte man sich im extra organisierten Sonderbus auf den Weg Richtung Alsleben. Trainer Stefan Kuhnert musste dabei auf die Langzeitverletzten Christoph Voigtländer und Martin Burghardt sowie auf den verhinderten Tino Winter verzichten. Trotzdem wollten sich die Südharzer beim zu Hause noch ungeschlagenen Spitzenreiter keinesfalls verstecken. Folgerichtig begann die Partie vor knapp 100 Zuschauern ohne große Abtastphase. Auf dem holprigen Geläuf wollten die Kuhnert-Schützlinge aus einer sicheren Defensive mit schnell vorgetragenen Gegenangriffen die Abwehr der Gastgeber überraschen. Die Hausherren wiederum versuchten mit konsequentem Flügelspiel zum Erfolg zu kommen. Die erste Tormöglichkeit der Partie hatten dann auch die Einheimischen, als ein Kopfball knapp über das Wacker-Tor segelte. Auf der Gegenseite verzog Kapitän Martin Schneider nach feinem Zuspiel von Andreas Hellwig deutlich. In den Folgeminuten konnte sich die Kirsten-Elf immer wieder über ihren linken Flügel durchsetzen, die Hereingaben blieben jedoch zu unpräzise, sodass keine echte Torgefahr entstand. Obwohl die Südharzer sich in der Offensive keineswegs versteckten, fehlte die notwendige Durchschlagskraft. So wurde ein Distanzschuss von Andreas Hellwig sichere Beute des baumlangen Keepers von Rot-Weiß. Wenig später zögerte erneut Hellwig zu lange mit dem Abschluss, so dass die Chance für Wacker verpuffte. Die beste Chance der Platzbesitzer machte auf der anderen Seite Keeper Marcus Apel zunichte. Nach einer knappen halben Stunde war die Partie für Geburtstagskind Martin Schneider gelaufen. Nach einer Verletzung wurde er von Matthias Gebhardt ersetzt. Keine fünf Minuten später stand eben Gebhardt im Mittelpunkt des Geschehens. Nach einem unglücklichen Tackling gegen seinen Gegenspieler zeigte der umsichtige Schirdsrichter Thrun auf den Elfmeterpunkt. Routinier Isufi ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte zur überraschenden Führung. Die Reaktion der Blau-Weißen war ein verheißungsvoll vorgetragener Angriff über Norman Plastwich. Bei seiner Hereingabe waren sich jedoch Hellwig und Mario Kartheuser nicht ganz einig, sodass es beim knappen Vorsprung der Platzbesitzer blieb. Nach dem Seitenwechsel folgte der nächste Tiefschlag für die Kuhnert-Schützlinge. Quasi mit dem ersten Angriff in Hälfte zwei kamen die Gastgeber nach einem Abwehrfehler zum 2:0. Damit schien die Partie schon früh entschieden. Die Wackeraner ließen sich jedoch nicht entmutigen und drängten auf den Anschlusstreffer. Immer wieder liefen die Angriffe über die agilen Außenspieler Mario Kartheuser und Norman Plastwich. Nachdem die Südharzer zwei dicke Chancen ausgelassen hatten, sorgte Enrico Pieper mit seinem Kopfballtreffer für den Anschluss. In der Folge dominierte Wacker den Tabellenführer, welcher sich nur selten mit Konterangriffen befreien konnte. Nach schöner Kartheuser-Flanke setzte Plastwich seinen Kopfball nur knapp neben das Alsbener Gehäuse. Auf der Gegenseite rettete der gut aufgelegte Robert Müller einmal in höchster Not. Zehn Minuten vor Ultimo bekamen die Rottleberöder einen Freistoß zugesprochen. Kartheuser schaltete schnell und führte den Freistoß umgehend auf Thomas Naumann aus. Naumann legte sich die Kugel zurecht und knallte das Spielgerät ins rechte obere Eck zum umjubelten 2:2-Ausgleich. Nur wenige Augenblicke später hatte er sogar die Führung auf dem Fuß, als ein weiterer Distanzschuss nur knapp über das Tor der Hausherren segelte. In der Schlussphase hatten dann beide Teams noch Möglichkeiten zur Entscheidung, welche jedoch allesamt vergeben wurden. Unter dem Strich steht ein "Sieg" der Moral. Nach dem Rückstand beim Spitzenreiter kämpften sich die Kuhnert-Schützlinge eindrucksvoll in die Partie zurück und verdienten sich den Punkt redlich.
 



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Update :21.08.13