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2. Spieltag:
SV Wacker Rottleberode vs. SV 08 Baalberge
0:1 (0:0)
Tore:
0:1 Pankrath
78min

Stadion: Sportzentrum Rottleberode
Zuschauer: 70

Schiedsrichter: Steven Phillip

Aufstellung: Apel, Burghardt, Kern, Pieper, Voigtländer ('55 Engel), Naumann, Schneider, Müller ('86 Polte), Hassebrauck, Hellwig, Kartheuser('73 Plastwich)

Enttäuschender Heimauftakt

Nach dem etwas überraschenden Auswärtserfolg bei Wacker Helbra wollten die Rottleberöder vor heimischer Kulisse gegen Baalberge nachlegen. Wacker-Coach Stefan Kuhnert musste auf Steven Richter, Tino Winter sowie Matthias Gebhart verzichten, die aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Verfügung standen. Auf dem hervorragend hergerichteten Grün erwischten die Gastgeber den besseren Start. Mit entschlossener Zweikampfführung und schörkellosem Spiel in die Spitze kauften sie den Gästen aus Baalberge den Schneid ab. Nach einer Viertelstunde erhöhte sich dann die Fehlerquote bei den Gastgebern, sodass Baalberge zur ersten Gelegenheit kam. Wenig später setzte sich Andreas Hellwig gegen seinen Bewacher durch, zögerte jedoch aus guter Schussposition viel zu lange. Anschließend schloss Enrico Pieper einen Angriff aus halbrechter Position ab. Sein Versuch verfehlte das Gehäuse jedoch knapp. Da beide Teams spielerische Defizite offenbarten, entstanden Torgelegenheiten meist nach dem Zufallsprinzip. So unterschätzte die Wacker-Abwehr einen der meist weit und hoch gespielten Bälle, sodass Marcus Apel sein ganzes Können aufbieten musste, um den Rückstand zu verhindern. Quasi im Gegenzug nagelte Andreas Hellwig das Spielgerät aus spitzem Winkel ans Außennetz. Da acuh Kevin Kern nach schöner Einzelleistung im Baalberger Keeper seinen Meister fand, blieb es beim torlosen Unentschieden. So ging die teilweise zerfahren geführte Partie in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel erwischten erneut die Hausherren den besseren Start. So wurde Christoph Voigtländer nach Klasse-Vorarbeit von Andreas Hellwig und Mario Kartheuser herrlich freigespielt. Sein Schuss aus 11 Metern ging jedoch neben das Tor. Wenig später war Kevin Kern seinem Gegenspieler enteilt, dieser wusste sich nur mit einem Foul zu helfen. Der sichere Schiedsrichter Steven Phillip entschied auf Freistoß, obwohl einige Rottleberöder den Gefoulten bereits im 16er gesehen hatten. Der Freistoß aus aussichtsreicher Position brachte schließlich nichts ein. In der Folgezeit schaffte die Wacker-Elf das, was ihr keiner zugetraut hätte. Sie steigerte die Fehlerquote aus dem ersten Durchgang nochmals erheblich. So blieben unzählige Pässe bereits im Aufbauspiel hängen, in den Zweikämpfen agierte man viel zu zögerlich und von einem "unbedingten Siegeswillen" war ebenfalls herzlich wenig zu sehen. Die Gäste, die keineswegs überzeugen konnten, nahmen die Einladung gerne an. Nachdem sie einmal an SVW-Schlussmann Apel scheiterten und eine weitere Gelegenheit liegen gelassen hatten, schlugen sie eiskalt zu. Nach einem unglücklich abgefälschten Freistoß tauchte ein Baalberger Angreifer frei vor dem Rottleberöder Kasten auf. Den Querpass brauchte sein Mitspieler nur noch über die Linie zu drücken. Die Rottleberöder Defensive hatte bei diesem Tor die besten Plätze. Wer in den verbleibenden 12 Minuten mit einer furiosen Schlussoffensive gerechnet hatte, wurde gnadenlos enttäuscht. Die Gäste zogen sich aus verständlichen Gründen zurück und die "Blau-Weißen" konnten den Abwehrriegel mit ihren ideenlosen Versuchen nicht mehr in Verlegenheit bringen. Die letzte Möglichkeit hatten daher die biederen Gäste, als sie eine Kontergelegenheit ziemlich leichtfertig vergaben. Unter dem Strich bleibt eine knappe Niederlage in einem Spiel, was eigentlich keinen Sieger verdient hatte. Das man mit solch einer Leistung gegen keine Landesklasse-Mannschaft gewinnen kann, darüber waren sich nach dem Abpfiff jedoch alle "Wackeraner" einig.



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Update :21.08.13