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9. Spieltag:
SV Kelbra vs. SV Wacker Rottleberode

4:0 (2:0)
Tore:
1:0 Apel (ET)
12min
2:0 König 32min
3:0 Lammert
90min
4:0 Lammert 91min

Stadion: Sportanalge Kelbra (Kunstrasen)
Zuschauer: 130

Schiedsrichter: Jürgen Müller

Aufstellung: Apel, Hassebrauck, Richter, Pieper ('80 Winter), Naumann, Gebhardt ('77 Plastwich), Schneider, Müller, Kern , Hellwig ( '70 Engel) , Kartheuser
Klatsche im Derby gegen Kelbra
Bereits am 9. Spieltag der Landesklasse 4 stand das zweite Kreisderby für die Rottleberöder auf dem Programm. Die Voraussetzungen für das Duell zwischen dem SV Kelbra und dem SV Wacker wurden der Bedeutung der Partie dabei nicht gerecht. Bei miesem "Novemberwetter" musste die Partie auf dem engen Kunstrasenplatz an der Frankenbhäuser Straße ausgetragen werden. Trainer Stefan Kuhnert musste "nur" auf die Langzeitverletzten Martin Burghardt & Christoph Voigtländer verzichten. Das Kreisderby begann dabei ohne Abtastphase zwischen beiden Teams. Das erste Ausrufezeichen setzte Andreas Hellwig, der mit seinem Linksschuss SVK-Keeper Sommer in Bedrängnis brachte. Nur wenig später bekamen die Hausherren ihren ersten Eckball zugesprochen. Beim Versuch die Eingabe aus der Gefahrenzone zu bugsieren, erwischte Wacker-Schlussmann Marcus Apel die Kugel nicht richtig, sodass der Ball den Weg ins Tor fand. Die Rettungsversuche auf der Torlinie nützten da auch nichts mehr. Nach dieser kalten Dusche versuchten die Rottleberöder wieder ihr Glück in der Offensive. Aufgrund der hohen Fehlerquote im Spielaufbau wurden die Offensivaktionen meist im Keim erstickt und den Gastgebern Kontergelegenheiten ermöglicht. Zuvor kratzte Sommer einen Pieper-Kopfball sehenswert aus dem bedrohten Eck. Nach einem Ballverlust im Vorwärtsgang schalteten die agilen Ziegenbein-Schützlinge schnell um und konnten somit eine Überzahl herstellen. Folgerichtig tauchte König frei vor dem Wacker-Gehäuse auf und erhöhte unorthodox auf 2:0 für den gastgebenden SVK. Nach gleichen Muster, also unnötiger Ballverlust im Spielaufbau und überfallartigem Gegenstoß, kamen die Kelbraer zu weiteren klaren Gelegenheiten. Doch entweder war Keeper Apel auf dem Posten oder die Angreifer vergaben kläglich. Kurz vor dem Pausentee klärte ein Kelbraer Abwehrspieler vor dem einschussbereiten Enrico Pieper, sodass es bei der hochverdienten 2-Tore-Führung blieb. Nach dem Seitenwechsel sahen die zahlreichen Zuschauer eine entschlossenere Wacker-Elf, welche das Spielgeschehen von Beginn an in die Kelbraer Hälfte verlagerte. Die Hausherren "igelten" sich wie beim Handball in der eigenen Hälfte ein und lauerten auf Kontergelegenheiten. In Folge der Überlegenheit bekamen die Rottleberöder zahlreiche Eckbälle zugesprochen, aus denen sie jedoch kein Kapital schlagen konnten. Zudem offenbarte Keeper Sommer bei einigen Distanzschüssen immer wieder Schwächen, welche die Kuhnert-Schützlinge ebensowenig nutzen konnten.  Die beste Gelegenheit hatte dabei Andreas Hellwig, dessen Kopfball ein Kelbraer für den geschlagenen Keeper von der Linie kratzte. Nach einem der wenigen gelungenen Spielzüge brach Pieper über rechts durch, seine Hereingabe verpasste  erneut Andreas Hellwig sowie Mario Kartheuser. Wenig später lenkte Sommer einen gefährlichen Kartheuser-Freistoß über die Querlatte. Die Hausherren blieben über ihre agilen Offensivspieler jedoch stets gefährlich, sodass sich Keeper Apel mehrfach auszeichnen konnte. Zehn Minuten vor Ultimo bekamen die "Blau-Weißen" einen indirekten Freistoß im Strafraum der Gastgeber. Nachdem der Versuch von Thomas Naumann abgeblockt wurde, jagte Martin Schneider den Nachschuss über den Querbalken. In der Schlussphase probierten die Rottleberöder noch einmal alles. Thomas Naumann verfehlten mit seinem Distanzschuss das Gehäuse nur knapp. Nach einem abfangenen Pass hatten die Kelbraer auf der rechten Seite viel Platz. Die Hereingabe landete beim freistehenden Lammert, welcher mit seinem Kopfballtreffer die Partie endgültig entschied. In der Nachspielzeit kassierten die Südharzer sogar noch den vierten Gegentreffer. Im Anschluss an einen Eckball stand erneut Lammert frei und bugsierte die Kugel per Direktabnahme in die Maschen. Wenige Sekunden später pfiff der solide Schiedsrichter Müller die Partie ab. Aufgrund der ersten Hälfte, in der die Gastgeber ein deutliches Chancenplus hatten, geht der Sieg in jedem Fall in Ordnung. Obwohl die Kelbraer Kicker sicher keine vier Tore besser waren.



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Update :21.08.13