mein Verein


 

10. Spieltag:
SV Wacker Rottleberode vs. Turbine Halle

3:0 (1:0)
Tore:
1:0 Kartheuser
29min
2:0 Hellwig 85min
3:0 Engel 86min

Stadion: Sportzentrum Rottleberode
Zuschauer: 73

Schiedsrichter: Torsten Gebauer (Wippra)

Aufstellung: Apel, Schneider Kern, Plastwich ('59 Winter), Naumann, Gebhardt ('46 Pieper), Richter, Müller, Hassebrauck, HellwigKartheuser ('83 Engel)

Premierensieg gegen ehemaligen DDR-Meister
Am 10. Spieltag der LK 4 gastierte mit Turbine Halle der DDR-Meister von 1952 im Rottleberöder Sportzentrum. Die Vorzeichen für die Südharzer waren angesichts der negativen Bilanz gegen Turbine (1 Remis, 1 Niederlage) sowie der bitteren Derbyniederlage in Kelbra nicht gerade günstig. Zumindest personell konnte Trainer Stefan Kuhnert seine derzeitige Wunschformation auf den Rasen schicken. Beide Teams kamen nur mühsam in die Partie, verfolgten beide die Prämisse , aus einer gut organisierten Abwehr den Weg nach vorn zu suchen. Die Hausherren ließen Turbine etwas kommen und lauerten auf Kontergelegenheiten. Die "Turbineros" kombinierten zwar teilweise gefällig, kamen jedoch nur selten zum Abschluss. Den ersten Höhepunkt gab es dann folgerichtig erst nach einer knappen Viertelstunde, als ein Turbine-Angreifer eine Hereingabe knapp verfehlte. Auf der Gegenseite kam Martin Schneider mit einem Kopfball zum Abschluss, welcher jedoch zu unplatziert war und somit keine große Gefahr darstellte. Bei den Gästen bildete Schöftahler einen ständigen Gefahrenherd, welchen die Gastgeber oft nur in Zusammenarbeit oder durch Foulspiele stoppen konnten. Nach einer knappen halben Stunde wurde die engagierte Leistung der Rottleberöder dann belohnt. Und wie. Nachdem sich Steven Richter den Ball erkämpft hatte, gelangte er zu Andreas Hellwig, welcher die Kugel milimetergenau mit einem sehenswerten Hackentrick in den Lauf vom heranstürmenden Mario Kartheuser legte. "Hoppel" guckte den Hallenser Keeper in Eisvogel-Manier aus und brachte Wacker etwas überraschend in Front. Im Anschluss erhöhten die Salzstädter den Druck und kamen auch zu gefährlichen Chancen. Nachdem sie im Anschluss an einen Schiedsrichter-Ball die ungeschriebenen Fair-Play-Regeln ad absurdum führten, tauchte ein "Turbinero" frei vor Keeper Marcus Apel auf. In höchster Not rettete Thomas Naumann für den bereits geschlagenen Keeper auf der Torlinie und verhinderte so den Ausgleich. Bis zur Halbzeitpause verteidigten die Kuhnert-Schützlinge den kostbaren Vorsprung erfolgreich. Nach dem Pausentee und einigen Umstellungen sahen die 73 Zuschauer ein ähnliches Bild. Die Gäste aus Halle waren optisch überlegen, blieben aber immer wieder an der überzeugenden Defensive des SVW hängen. Zudem engte Robert Müller erfolgreich die Kreise der Turbine-Schaltzentrale Schöfthaler ein. Trotzdem waren die Gäste dem Ausgleich in dieser Phase ziemlich nah, schließlich rettete "Ersatztorwart" Naumann erneut auf der Rottleberöder Torlinie ('75). In der hektischen Schlussphase setzte Turbine alles auf eine Karte. Die sich bietenden Räume nutzten die Einheimischen dann gnadenlos aus. Zudem brachten die eingewechselten Tino Winter und Stefan Engel neuen Schwung. Nach einem Naumann-Freistoß "angelte" sich Hellwig das Leder, umspielte seinen Bewacher und traf mit rechts zur Vorentscheidung. Nur eine Minute später machten die "Wackeraner" dann den Deckel drauf. Tino Winter war auf der rechten Seite auf und davon. Seinen überlegten Querpass drückte Stefan Engel zum 3:0 über die Linie. Wenige Augenblicke später feierten die Rottleberöder den zweiten Heimsieg mit dem obligatorischen Wacker-Kreis. Unter dem Strich bleibt sicher ein nicht unverdienter Erfolg, wobei Turbine keine drei Tore schlechter war. Die Kuhnert-Elf konnte mit diesem wichtigen Punktedreier die Abstiegsränge verlassen und will nun in Alsleben punkten.



"


Update :21.08.13