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Finale um den Krombacher-Cup 2009

SG Herrmannsacker/Rottl - SV National Auleben

1:2

Tore:
1:0 Dockhorn 13min
1:1 Malinovski 32min
1:2 Henning 80min

Aufstellung: Bock, Herbote , Schröter, Kohl, Grimme, Müller, Dockhorn, Brandt, Hesse (ab29min Etzrodt), Luh, Bauersfeld,

Spielgemeinschaft verspielt Führung und damit den Pokalsieg

Traditionell am 1. Mai stand das Pokalfinale zwischen der SG Herrmannsacker/Rottleberode und National Auleben auf dem Programm. Die Rahmenbedingungen in Ilfeld waren nahezu perfekt. Neben dem strahlenden Sonnenschein fanden die Sportlerinnen fast 500 Zuschauer vor. Der Weg ins Finale war vor allem für die SG kurios, mussten sie doch kein einziges Spiel bestreiten. Ihr
Halbfinalgegner Großwechsungen war nicht angetreten. Kontrahent Auleben musste gegen die FSG 99 Salza ins Elfmeterschießen, welches sie glücklich gewannen. Bei beiden Teams fehlte wichtige Offensivkräfte. Trainer Schulze musste auf Sabrina Brettschneider verzichten, sein gegenüber musste Torjägerin Sedlak ersetzen. Sofort nach dem Anpfiff übernahmen die Frauen der SG die Initiative und schnürten die leicht favorisierten Auleberinnen in der eigenen Hälfte ein. Folgerichtig hatte Susann Hesse auch die erste Tormöglichkeit, doch ihr Kopfball ging knapp am Aulebener Gehäuse vorbei. Wenige Minuten später setzte sich Nicole Dockhorn energisch durch, verfehlte mit ihrem Rechtsschuss das Tor ebenso knapp. Die Spielerinnen von Auleben setzten auf Konter, konnten sich aber in der Anfangsphase nicht entscheidend durchsetzen. In der 13. Spielminute gelangte wieder Dockhorn an den Ball. Sie probierte es aus der Distanz und überraschte die gegnerische Torfrau, der der Ball durch die "Hosenträger" rutschte. Dockhorn war das egal, sie freute über die frühe Führung. Kurze Zeit später musste dann die starke Hesse verletzungsbedingt ausgewechselt werden, was zu einem Bruch im engagierten Spiel führte. Trotzdem erhielten die Dockhorn, Müller und Co. weitere Chancen gegen die verhaltenen Kickerinnen aus Auleben. So landete ein scharfer Freistoß von Martina Müller nur am Pfosten. Danach verflachte die Partie ein wenig und war  von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägt. Nach einer halben Stunde fiel dann der überraschende Ausgleich für Auleben. Nach einem eigenen Abstoß bekamen die Frauen der SG den Ball nicht richtig weg, die Angreiferin von National sagte "Danke" und bugsierte die Kugel ins Tor. Kurz vor der Pause hatte Janine Luh die große Gelegenheit ihre Farben wieder in Führung zu bringen, sie scheiterte mit ihrem Freistoß jedoch an der Querlatte. Somit ging es mit 1:1 in die Pause. Nach dem Seitenwechsel sahen die knapp 500 Fans eine etwas schwächere Partie, in der Höhepunkte Mangelware blieben. Bereits nach zehn gespielten Minuten musste das Trainer-Duo Schulze/Gerlach erneut verletzungsbedingt wechseln. Die solide Nadine Herbote konnte nicht mehr weitermachen. In der 70. Spielminute dann die Chance zur Führung für Herrmannsacker/Rottleberode, doch die Aulbener Torfrau entschärfte den Distanzschuss von Müller. Danach übernahmen die Spielerinnen von National immer mehr das Kommando, bei den Frauen der SG schwanden langsam die Kräfte. In der 80. Minute nutzte Yvonne Henning einen kapitalen Abwehrfehler der Spielgemeinschaft aus und netzte zum 2:1 für Auleben ein. In den verbleibenden zehn Minuten warfen die Spielerinnen der SG noch einmal alles nach vorne, zu echten Chancen kamen sie jedoch nicht. Sie hatten in der Schlussphase einfach nicht mehr die nötige Power. Trotzdem können sie nach einer guten kämpferischen Leistung stolz auf sich sein, obwohl der Pokalsieg greifbar nah war, waren die neuen Cupsieger keineswegs klar überlegen. Schlussendlich werden die Spielerinnen versuchen Auleben in der Meisterschaft doch noch abzufangen und sich somit für die verpasste Chance revanchieren.



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Update :21.08.13