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Spielberichte LK 4 Saison 2009/2010

11. Spieltag

SG Buna Halle vs.
SV Wacker Rottleberode

0:4 (0:2)
Tore:

0:1 Kern 4min
0:2 Schatz 17min
0:3 Schatz 55min
0:4 Hellwig 85min

Aufstellung: Apel, Naumann, Müller (ab 84min Polte), Schneider, Hassebrauck, Voigtländer, Richter, Hellwig, Kern, Schatz, Pieper

Wacker entführt erneut drei Punkte aus der Saalestadt

Am elften Spieltag der Landesklasse Staffel 4 stand für die Wacker-Elf die nächste Reise in die Saalestadt auf dem Programm. Aufgrund des Erfolges bei Rotation fuhr man auch zur Auswärtspartie bei Buna Halle mit dem Fanbus, in der Hoffnung erneut drei Punkte entführen zu können. Bei Wacker fehlten Mario Kartheuser, Martin Burghardt, Nico Walther und Matthias Gebhardt aus den unterschiedlichsten Gründen. Auf perfektem Geläuf zeigten die
Rottleberöder schnell ihre Entschlossenheit. Bereits in der vierten Spielminute brachte Kevin Kern sein Team mit einem fulminanten 35-Meter-Geschoss in Führung. Nach dem Traumstart machten die "Blau-Weißen" die Räume eng und lauerten auf Kontergelegenheiten. Nach einer guten Viertelstunde setzte Steven Richter energisch nach und kämpfte sich den Ball zurück. Sein Gegenspieler foulte ihn ungeschickt, sodass Schiedsrichter Schramm auf Elfmeter entscheiden "musste". Diesen verwandelte Torjäger Dominique Schatz in gewohnt souveräner Manier. Somit knipste "Schatzi" im vierten Spiel in Folge. In den folgenden Minuten schalteten die Rottleberöder zwei Gänge herunter, sodass die Gastgeber etwas besser ins Spiel kamen. Wirklich gefährlich wurde es vor dem von Marcus Apel gehüteten Tor jedoch nicht. Die Wacker-Defensive um Abwehrchef Thomas Naumann stand sicher. Nach einer halben Stunde erhöhten die Kuhnert-Schützlinge wieder das Tempo und wurden prompt brandgefährlich. So jagte Schatz das Leder nach herrlicher Kombination über den Kasten. Sturmpartner Enrico Pieper tauchte gleich mehrfach gefährlich vor dem Buna-Kasten auf. Ihm fehlte jedoch das nötige Quäntchen Glück. Folgerichtig bat Schramm die Teams beim Stand von 0:2 zur Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel änderte sich lediglich die Spielrichtung. Die engagierten Rottleberöder kombinierten sich über die linke Seite durch, ehe Christoph Voigtländer nach innen zog und Schatz mit einem Traumpass bediente. Dieser umkurvte den Buna-Keeper und schob die Kugel aus spitzem Winkel zum 0:3. Endlich spielte die Wacker-Elf mal effektiven Fußball! Kurze Zeit später verletzten sich zwei Buna-Kicker ohne Fremdeinwirkung schwer. Durch den Einsatz des Rettungsdienstes wurde die Partie für knapp 30 Minuten unterbrochen. Den "Bunesen" schnellstmögliche Genesung. Nach der "Zwangspause" versuchten die Hausherren noch einmal alles. Kurz nach Wiederanpfiff kamen die zu einer guten Kopfballgelegenheit, die sie jedoch vergaben. Im Anschluss erhöhten die Saalestädter den Druck, Wacker war jedoch immer wieder gefährlich. Kurz vor Ultimo dann die endgültige Entscheidung. Thomas Naumann zwirbelte einen Freistoß genau an die Querlatte. Andreas Hellwig schaltete am schnellsten und brachte die Kugel sicher zum 0:4 im Tor unter. Kurze Zeit später war Schluss und die Rottleberöder freuten sich über den dritten Auswärtsdreier. Die überlegenen Rottleberöder ließen hinten nichts anbrennen und spielten vorn effektiv, wie lange nicht. Deshalb geht dieser Erfolg auch in der Höhe absolut in Ordnung. Durch den Dreier verbesserten sich die "Wackeraner" vor dem Derby gegen Wallhausen auf den achten Tabellenplatz.

10. Spieltag
SV Wacker Rottleberode vs. Concordia Harzgerode

4:1 (2:1)

Tore:

1:0 Schatz 7min
1:1 Hohmann
25min
2:1 Schatz 29min
3:1 Kern 59min
4:1 Pieper 84min

Aufstellung: Apel, Naumann, Dockhorn (ab 53min Richter), Gebhardt, Hassebrauck, Schneider, Hellwig, Voigtländer, Kern, Pieper, Schatz (ab 84min Polte)

Wacker feiert ersten Heimsieg im Harzderby

Am 10. Spieltag der LK 4 standen die Rottleberöder im Duell mit Concordia Harzgerode mächtig unter Druck. Nach sechs Partien ohne Sieg rutschten die Kuhnert-Schützlinge auf den ersten Abstiegsplatz ab. Im Harzderby musste Trainer Kuhnert ohne Mario Kartheuser, Martin Burghardt, Nico Walther, Robert Müller und den gesperrten Tino Winter auskommen. Vor einer stattlichen Kulisse von knapp 150 Zuschauern (etwa 50 Harzgeröder) zeigten die Platzherren von Beginn an ihre Entschlossenheit. Bereits in der dritten Spielminute hatte Dominique Schatz die Riesenchance zur Wacker-Führung, doch er drosch die Kugel aus Nahdistanz über den Kasten. Die Gäste, beeindruckt von der Zweikampfstärke der "Blau-Weißen", kamen in der Anfangsphase nicht gefährlich vor das Tor von Marcus Apel. Die Bemühungen der Gastgeber wurden in der siebten Minute belohnt. Andreas Hellwig setzte sich über die linke Seite energisch durch und flankte präzise in den Strafraum. Dort lauerte Torjäger Schatz und köpfte mühelos zur hochverdienten Führung ein. Im Anschluss plätscherte das Spiel etwas dahin, obwohl die Hausherren die Lage zu jeder Zeit im Griff hatten. Nach einer knappen halben Stunde bekamen die Gäste einen Freistoß aus aussichtsreicher Position zugesprochen. Der "Concorde" konnte Keeper Apel mit einem fulminanten Schuss überwinden und glich für seine Elf aus. Die "Wackeraner", keineswegs geschockt, intensivierten ihre Angriffsbemühungen und drängten auf das zweite Tor. Nach Pass von Kapitän Martin Schneider bekam Enrico Pieper das Leder auf der rechten Seite. Er "vernaschte" seinen Bewacher und bediente Torjäger Schatz mustergültig, sodass dieser mit seiner Direktabnahme die erneute Führung erzielte. Ein tolles Tor. Für Schatz, der sich sehr gut beim SVW integriert hat, war es bereits das sechste Saisontor. Kurze Zeit später scheiterte der engagierte Andreas Hellwig mit einem gekonnten Schlenzer am Querbalken. Im Anschluss traf der agile Pieper nur das Außennetz, nachdem er sich den Ball zurückerkämpft hatte. Bis zur Pause passierte dann nichts mehr. Nach Wiederanpfiff wollten die Rottleberöder unbedingt das dritte Tor und somit die Vorentscheidung. So war es wieder Pieper, der nach einem Steilpass auf und davon war. Er legte sich das Spielgerät jedoch etwas zu weit vor, sodass der Schlussmann aus Harzgerode noch klären konnte. Die Gäste sorgten lediglich mit langen Bällen oder der ein oder anderen Standardsituation für Gefahr. Nach einer knappen Stunde bekam Kevin Kern den Ball von der rechten Seite zugespielt, mit einer eleganten Körpertäuschung ließ er seinen Gegenspieler "alt" aussehen und traf zum 3:1 ins kurze Eck. Mit diesem schönen Treffer sorgte er für die Vorentscheidung. Danach setzten die Gäste alles auf eine Karte und agierten teilweise mit vier Angreifern. So musste sich Keeper Apel tüchtig strecken, ehe er einen Schuss aus Nahdistanz abwehren konnte. Im Nachsetzen wollte ein Gästespieler "die Hand Gottes" nachstellen, doch der Schiedsrichter war auf Ballhöhe. Auf der Gegenseite fasste sich der eingewechselte Steven Richter ein Herz und verfehlte das Tor mit seinem Distanzschuss nur um Haaresbreite. Nun drückten die "Concorden" auf den Anschlusstreffer. So kam ein Gäste-Angreifer frei zum Schuss, welcher jedoch das Tor der Gastgeber verfehlte. Fünf Minuten vor Ultimo machte die Wacker-Elf dann alles klar. Nach Traumpass von Kevin Kern war Enrico Pieper gestartet. Er krönte seine gute Leistung mit dem 4:1 und freute sich über seinen ersten Saisontreffer. Quasi im Gegenzug musste Keeper Apel sich und seine Finger strecken, um den zweiten Gegentreffer zu verhindern. Nur keine zwei Minuten später lenkte er einen Distanzschuss über den Querbalken und wischte letzte Zweifel am ersten Heimsieg beiseite. Nachdem der eingewechselte Ralf Polte mit seinem Kopfball das Tor verfehlte, pfiff Schiedsrichter Torsten Martin ab. Unter dem Strich ein hochverdienter Erfolg für den SVW, der endlich den ersten Dreier vor heimischer (Rekord)Kulisse feiern konnte. 


9. Spieltag
 
VfB Sangerhausen II vs. SV Wacker Rottleberode
4:3 (3:2)

Tore:
0:1 Schatz 15min
1:1 Götze 25min
2:1 Angelstein 28min
2:2 Kern 39min
3:2 Bergmann 44min
4:2 Reis 70min
4:3 Voigtländer 76min

Aufstellung: Apel, Naumann, Schneider, Dockhorn, Müller (ab 46min Hassebrauck), Hellwig, Richter (ab 79min Pieper), Kern, Voigtländer, Schatz, Winter

Moral der Wacker-Elf wird nicht belohnt

Am 9. Spieltag der LK 4 gastierte die Wacker-Elf bei der Reserve des VfB Sangerhausen. Nach den letzten Niederlagen gegen Kelbra und Turbine Halle wollten die "Blau-Weißen" endlich wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Trainer Stefan Kuhnert fehlten Mario Kartheuser, Nico Walther, Martin Burghardt sowie der gesperrte Matthias Gebhardt. Durch die andauernden Regenfälle fand die Partie auf dem Kunstrasenplatz im Friesenstadion statt. Bereits in der Anfangsphase zeigte die Rottleberöder Elf, dass sie sich keineswegs verstecken wollte. Folgerichtig ging die Kuhnert-Elf nach einer Viertelstunde nicht einmal unverdient in Führung. Christoph Voigtländer bediente seinen Teamkameraden Dominique Schatz mustergültig, sodass Schatz keine Mühe hatte seinen vierten Saisontreffer zu erzielen. Im Anschluss versuchte die junge VfB-Elf das Kommando zu übernehmen. In der 23 Minute dann der Schock für den SVW. Nach einem Foul an Tino Winter kam es zu einer Rangelei. Schiedsrichter Kay Schröter schickte den Wacker-Angreifer vorzeitig zum Duschen. Der Platzverweis sorgte bei den Gästen für gehörige Unordnung, die die Einheimischen zu nutzen wussten. Mit einem Doppelschlag, bei dem die Wacker-Defensive alles andere als gut aussah, drehten die Glage-Schützlinge die Partie. Vor allem der Treffer zum 2:1 erinnerte an eine sogenannte "Slap-Stick-Einlage". Die Wackeraner steckten jedoch keineswegs den Kopf in den Sand, sondern versuchten weiterhin Fußball zu spielen. So vergab Kern eine gute Gelegenheit, als er aus spitzem Winkel das Tor verfehlte. In der 39. Minute bekamen die Südharzer einen Freistoß zugesprochen. Abwehr-Chef Thomas Naumann brachte die Kugel genau auf den Kopf von Kevin Kern, der mit seinem platzierten Kopfball den VfB-Schlussmann zum 2:2 überwand. Das letzte Wort im ersten Spielabschnitt hatte dann doch wieder der VfB. Eine Minute vor dem Pausenpfiff kamen sie nach einem Gegenangriff zum 3:2. Wer nach dem Seitenwechsel eine dominierende Sangerhäuser Mannschaft erwartet hatte, sah sich schwer getäuscht. Die wackeren zehn Rottleberöder gaben zu Beginn der zweiten Halbzeit den Ton an. Nach einem Klasse-Zuspiel von Kapitän Martin Schneider tauchte Andreas Hellwig frei vor dem Tor der Gastgeber auf. Seinen Rechtsschuss konnte der VfB-Keeper jedoch abwehren. Auch im weiteren Spielverlauf waren die Blau-Weißen am Drücker und sorgten durch zahlreiche Standards immer wieder für Gefahr. Nach 70 Minuten kamen die Rosenstädter dann wieder einmal gefährlich vors Tor. VfB-Kapitän Reis überwand Schlussmann Marcus Apel mit einem herrlichen Heber aus 30 Metern. Prompt führten die Hausherren 4:2. Die Schlussoffensive gehörte der nie aufsteckenden und kämpferisch überzeugenden Wacker-Elf. Die dezimierten "Wackeraner" schnürten die Glage-Elf phasenweise nahezu in der eigenen Hälfte ein. Zahlreiche Eckbälle und Freistöße sprangen bei den Bemühungen heraus. Folgerichtig fiel der erneute Anschlusstreffer nach einem Freistoß. Christoph Voigtländer bewies seinen Torriecher und traf nach einem Torwartfehler zum 4:3. Kurz vor Ultimo lag der Ball zum achten Mal im Netz. Der "Edeljoker" Enrico Pieper hatte sich auf rechts energisch durchgesetzt und traf aus Nahdistanz zum 4:4. Doch mitten in den Rottleberöder Jubel hob SRA Brachmann die Fahne und entschied auf Abseits. Wenige Augenblicke später war die Partie zu Ende. Unter dem Strich bleibt wieder einmal eine ordentliche Vorstellung ohne Punkte. Die Rottleberöder rutschten angesichts der anderen Ergebnisse auf den vorletzten Platz ab. Somit kommt dem anstehenden Heimspiel gegen Concordia Harzgerode große Bedeutung zu, will man den Anschluss an das Mittelfeld nicht verlieren.

8. Spieltag
 
SV Wacker Rottleberode vs. Turbine Halle

0:3 (0:1)

Tore:
0:1 Krzos 31min
0:2 Kohl 80min
0:3 Hermsdorf 85min

Aufstellung: Apel, Naumann, Schneider, Müller, Hassebrauck, Gebhardt, Hellwig, Pieper, Richter (ab 46min Winter), Schatz, Kern (ab 73min Voigtländer)

Wacker-Elf kann den Heimfluch nicht besiegen

Am 8. Spieltag gastierte der DDR-Meister von 1952, Mitaufsteiger Turbine Halle, beim SV Wacker in Rottleberode. Die Vorzeichen waren dabei vor dem "Kellerduell" klar. Nach vier sieglosen Partien wollten die Kuhnert-Schützlinge endlich wieder einen dreifachen Punktgewinn feiern, um sich in der Tabelle von den Abstiegsrängen zu entfernen. Trainer Kuhnert musste dabei einmal mehr auf die Langzeitverletzten Martin Burghardt, Mario Kartheuser und den noch angeschlagenen Nico Walther verzichten. Zudem plagte sich Christoph Voigtländer mit Rückenproblemen herum und kam daher nur zu einem Kurzeinsatz. Die Gastgeber zeigten von Anfang an, in welche Richtung es gehen sollte. So hatte auch Kevin Kern nach wenigen Minuten die erste Möglichkeit, er brachte jedoch nicht genug Druck hinter den Ball. Die "Turbineros" aus Halle agierten aus einer gut organisierten Defensive und lauerten auf Fehler der Hausherren. Nach einer knappen Viertelstunde setzte Dominique Schatz einen Kopfball nur Zentimeter neben das Turbine-Gehäuse, sodass es beim 0:0 blieb. Die Gäste sorgten zwar immer wieder für Unruhe vor dem von Marcus Apel gehüteten Tor, zu echten Chancen kamen sie jedoch nicht. Nach schöner Vorarbeit von Andreas Hellwig verfehlte der engagierte, aber glücklose, Kern die Kugel. Die Chance war dahin. In der 31. Minute setzte sich ein Hallenser Angreifer auf der linken Seite durch und zog aus 20 Metern einfach mal ab. Die "Bogenlampe" schlug mitten über dem verdutzten Apel im Wacker-Gehäuse ein. Die Rottleberöder reagierten gut und verstärkten ihre Angriffsbemühungen. So entwischte Hellwig seinem Gegenspieler, wurde jedoch beim Schussversuch erfolgreich geblockt. Kurz vor der Halbzeitpause dann die Riesenchance zum Ausgleich. Nach einem Angriff über den linken Flügel bekam Matthias Gebhardt die Kugel verbraucherfreundlich aufgelegt, doch er brachte die Kugel aus kurzer Distanz nicht im Tor unter. Wenige Augenblicke später pfiff der sichere Schiedsrichter Siebrandt zur Halbzeitpause. Der zweite Durchgang begann, wie der erste aufgehört hatte. Die "Blau-Weißen" drückten auf den Ausgleich. Die gut organisierte Abwehr der Gäste machte es den Angreifern des SVW jedoch schwer zu klaren Gelegenheiten zu kommen. In der 54 Minute hatte dann der eingewechselte Tino Winter die Chance auf den Ausgleich. Nach einem langen Ball vom eigenen Schlussmann tauchte er frei vor dem Tor der Hallenser auf, doch sein Kopfball parierte der Keeper in großer Manier. Nachdem auch Schatz mit seinem Kopfball das Tor verfehlte, beruhigte sich das Spiel wieder etwas. Es dauerte jedoch nicht lange bis die Emotionen hochkochten. Nach zwei gelbwürdigen Aktionen marschierte Matthias Gebhardt mit der Ampelkarte vom Feld und erwies seinem Team damit einen Bärendienst. Die nun dezimiert agierenden Hausherren spielten zwar weiter nach vorn, konnten sich aber nur selten durchsetzen. Die Gäste aus Halle lauerten dagegen auf Konterchancen und nutzten diese dann gnadenlos aus. Gehöriges Glück hatten die "Wackeraner" in der 74. Minute, als der Schiedsrichter zuerst auf den Elfmeterpunkt zeigte, aber nach Rücksprache mit seinem Assistenten doch nur Freistoß gab. Wenig später vereitelte Marcus Apel eine gute Gelegenheit der "Turbineros" mit einem starken Reflex. Zehn Minuten vor Ultimo zappelte der Ball dann aber doch im Netz. Nach einem Konter über die linke Angriffsseite bugsierte ein Hallenser die Kugel über die Linie. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Die Kuhnert-Schützlinge versuchten trotzdem noch einmal Alles. Doch auch der eingewechselte Christoph Voigtländer sowie erneut Schatz konnten den Keeper nicht überwinden. Der aufgerückte Thomas Naumann versuchte es aus der Distanz, sein Schuss strich jedoch am Pfosten vorbei. Kurz vor dem Abpfiff konnten die Gäste ein drittes Mal jubeln. Danach war Schluss. Für die enttäuschten Rottleberöder bleibt erneut die Erkenntnis, dass man ohne Tore kein Spiel gewinnen kann.

7. Spieltag
SV Kelbra vs. SV Wacker Rottleberode


1:0 (0:0)
Tor:
1:0 Jadlos 64min

Aufstellung: Apel, Müller, Schneider, Naumann, Hassebrauck, Voigtländer (ab 62min Gebhardt), Pieper, Richter, Hellwig, Kern, Schatz


Wacker zahlt Lehrgeld

Am 7. Spieltag der LK 4 stand für den SV Wacker das erste Kreisderby auf dem Programm. Die Kuhnert-Schützlinge mussten in Kelbra bei einem sogenannten "Angstgegner" antreten. Dabei fehlten dem Trainer die verletzten Mario Kartheuser & Nico Walther sowie der gesper
rte Tino Winter. Vor einer ordentlichen Kulisse und bei bestem Fußballwetter waren die Rahmenbedingungen für ein tolles Derby gegeben. Im Spiel war sofort Feuer drin. In der Anfangsphase sahen die über 100 Zuschauer packende Zweikämpfe, Chancen blieben noch Mangelware. Die erste Chance für die Gastgeber resultierte dann aus einem Freistoß von Igor Jadlos. Doch SVW-Keeper Marcus Apel war auf der Hut und konnte den Schuss abwehren. Auf der Gegenseite sorgte der Ex-Kelbraer Enrico Pieper für den ersten Warnschuss in Richtung des SVK-Gehäuses. Nach einer knappen halben Stunde erarbeiteten sich die Rottleberöder ein leichtes Übergewicht und kamen immer wieder gefährlich vor das Tor von Ruszczynski. Eben jener musste sich bei einem Freistoß von Abwehrchef Thomas Naumann ganz lang machen, um den Rückstand zu verhindern. Nur drei Minuten später hatten die Wacker-Fans den Torschrei bereits auf den Lippen, als Kevin Kern völlig freistehend zum Kopfball kam. Er konnte die Kugel jedoch nicht genau platzieren, sodass es erneut sichere Beute vom Kelbraer Keeper wurde. Die Gastgeber blieben mit schnellen Konterangriffen immer gefährlich, konnten sich in dieser Phase jedoch nicht entscheidend durchsetzen. Anders dagegen die Rottleberöder. Nach einer Kopfballstaffette gelangte der Ball zu Torjäger Dominique Schatz, der nicht lange fackelte und die Kugel direkt nahm. Mit einem sensationellen Reflex konnte Ruszczynski die Wacker-Führung verhindern. Kurz vor dem Halbzeitpfiff kamen die "Rot-Schwarzen" noch einmal gefährlich vors SVW-Gehäuse. Nach einem Freistoß setzte sich Jadlos im Kopfballduell durch. Nun konnte auch Apel seine Klasse beweisen, indem er die Kugel aus dem Winkel kratzte. Minuten später bat Schiedsrichter Hendrich zur Halbzeit. Im zweiten Spielabschnitt folgte zunächst erst einmal viel Leerlauf. Das Spielgeschehen, was immer wieder von Fouls unterbrochen wurde, spielte sich vornehmlich zwischen beiden Strafräumen ab. So dauerte es bis zur 64. Minute, ehe es wieder gefährlich wurde. Nach einem unnötigen Ballverlust im Aufbauspiel kam Kelbras Routinier Dadunasvili an den Ball. Er zog geschickt drei Gegenspieler auf sich, um dann zur Überraschung aller seinen Sturmpartner Igor Jadlos zu bedienen. Dieser umkurvte den herausgeeilten Keeper Apel und lochte zur Kelbraer Führung ein. Nach diesem Schock verstärkten die Rottleberöder den Druck. Die Gastgeber fingen bereits jetzt an, auf Zeit zu spielen und zogen sich weit zurück. Da sich die "Wackeraner" gegen diese Bollwerk spielerisch nicht entscheidend durchsetzen konnten, versuchten sie es in der verbleibenden Zeit mehr oder weniger mit der Brechstange. Zudem wurde die Partie mehrfach von Verletzungspausen unterbrochen. In der 80. Minute hatte dann Ronny Hassebrauck die große Chance auf den Ausgleich. Mit einem geschickten Kopfball wollte er den Kelbraer Keeper überraschen, dieser lenkte die Kugel gerade noch über die Querlatte. Die Einheimischen hatten durch die verstärkten Offensivbemühungen des SVW Platz zum Kontern, wollten diesen jedoch nicht nutzen. Auch in der vierminütigen Nachspielzeit hatten die "Blau-Weißen" einige Eckbälle, konnten aus diesen jedoch kein Kapital schlagen. Kurz darauf war Schluss. Unter dem Strich bleibt eine eher unverdiente Niederlage in einem intensiv geführten Spiel zweier gleich starker Mannschaften.

6. Spieltag
SV Wacker Rottleberode vs. LSG Lieskau


1:1 (0:0)
Tore:

0:1 Zirbel 50min
1:1 Winter 75min

Aufstellung: Apel, Naumann, Müller, Pieper (ab 80min Gebhardt), Hassebrauck, Richter, Schneider, Hellwig, Voigtländer, Schatz, Winter (ab 88min Polte)
Wacker zu Hause weiter sieglos

Am 6. Spieltag der Landesklasse 4 kam es in Rottleberode zum Duell der Aufsteiger. Der gastgebende SV Wacker empfing dabei die Kicker der LSG Lieskau. Nach zwei Niederlage in Folge wollten die Kuhnert-Schützlinge in die Erfolgsspur zurückkehren und endlich den ersten Heimsieg einfahren. Nicht mit von der Partie waren die verletzten Mario Kartheuser & Nico Walther sowie der gesperrte Kevin Kern. Die "Blau-Weißen" machten vom Anpfiff weg deutlich, dass die drei Punkte in Rottleberode bleiben sollten. So tauchte Christoph Voigtländer bereits nach wenigen Sekunden gefährlich vor dem Lieskauer Gehäuse auf. Durch großen kämpferischen Einsatz gewannen die Rottleberöder die meisten Zweikämpfe und erarbeiteten sich somit ein deutliches Übergewicht. Die Lieskauer waren zumeist in der eigenen Hälfte gebunden und lauerten auf Konter. Nach knapp zehn Minuten tankte sich Voigtländer durch, doch sein Distanzschuss knallte gegen die Querlatte. Nur drei Minuten danach wurde Dominique Schatz von Enrico Pieper mustergültig bedient, doch seine Direktabnahme strich am langen Pfosten vorbei. Die Gäste setzten in die Drangphase des SVW immer wieder gefährliche Konter. So tauchte ein "Grün-Weißer" völlig frei vor Wacker-Keeper Marcus Apel auf. Apel eilte gedankenschnell aus seinem Kasten und machte die Chance zunichte. Auf der Gegenseite hatten die Hausherren weitere hochkarätige Chancen. Vor allem bekamen die Rottleberöder von Schiedsrichter Jecht eine ganze Reihe Freistöße zugesprochen, aus denen sie jedoch kein Kapital schlagen konnten. Nach einem langen Ball war dann Tino Winter auf und davon, doch er scheiterte freistehend am LSG-Keeper. Eine Minute darauf konnte er nur durch ein Foul gestoppt werden, doch er nahm das "Geschenk" nicht an und die Chance war dahin. Nur wenig später hatte Steven Richter eine aussichtsreiche Möglichkeit, er legte sich jedoch den Ball einen Tick zu weit vor. Nach einem Ballverlust der Kuhnert-Schützlinge schalteten die Gäste schnell um und kamen zu einer aussichtsreichen Chance, die erneut von Apel pariert wurde. In der Schlussphase der ersten Halbzeit hatte Schatz nach einer Ecke von Kapitän Martin Schneider eine hochprozentige Kopfballchance. Der Lieskauer Keeper rettete seinem Team das 0:0. Danach hatten die meisten Zuschauer den Torschrei bereits auf den Lippen, als sich Ronny Hassebrauck im Kopfballduell durchsetzte. Doch im letzten Moment rettete ein Lieskauer für den geschlagenen Keeper auf der Torlinie. Wenig später ging es mit dem torlosen Unentschieden in die Kabinen. Nach Wiederanpfiff wollten die Gastgeber unbedingt die längst überfällige Führung. Nach einem kapitalen Fehler im Spielaufbau kamen jedoch die Lieskauer in Ballbesitz. Da fast alle Rottleberöder in der Vorwärtsbewegung waren, hatten die "Randhallenser" wenig Mühe den machtlosen Keeper Apel zu überwinden. Auf diesen Schock reagierte die Wacker-Elf mit wütenden Angriffen, denen es jedoch allzu häufig an der nötigen Struktur fehlte. Daher dauerte es bis zur 70. Minute, ehe die "Blau-Weißen" wieder gefährlich wurden. Bei einigen Ecken in Folge lag der Ausgleichtreffer sozusagen in der Luft. Doch die Gäste lauerten weiterhin auf Kontergelegenheiten, von denen sie zwei "liegen ließen". In der 75. Minute verlängerte Schatz einen langen Ball von Keeper Apel genau in den Lauf von Winter, der in unnachahmlicher Manier die Kugel im Tor unterbrachte und somit für den umjubelten Ausgleich sorgte. In der hektischen Schlussphase hatten dann beide Teams die Möglichkeit zur Entscheidung. Einen Freistoß ließ der unsichere Lieskauer Keeper prallen, sodass Schneider/ Voigtländer eine Nachschusschance erhileten. Mit letztem Einsatz eines Abwehrspielers wurde der Treffer verhindert. Somit blieb es beim enttäuschenden 1:1 Unentschieden. Nach einer engagierten Leistung müssen die "Wackeraner" vor allem an der Chancenverwertung arbeiten.



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Update :21.08.13