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Spielberichte LK 4 Saison 2009/2010

24. Spieltag
SV Wacker Rottleberode vs. VfB Sangerhausen II

0:0

Tore:
Fehlanzeige

Zuschauer: 110
Schiedsrichter: Uwe Grünert

Aufstellung: Apel, Naumann, Walther, Richter Hassebrauck, Schneider (`59 Polte), Voigtländer, Kern , Hellwig, Schatz, Winter (´50 Kartheuser)

Wacker´s Offensive "incognito"
Am 24. Spieltag empfing die Wacker-Elf die Verbandsliga-Reserve des VfB Sangerhausen im Rottleberöder Sportzentrum. Im Hinspiel lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, welchen die Rosenstädter etwas glücklich für sich entscheiden konnten. Angesichts der sehr engen Tabellensituation & einem "mickrigen" 2-Punkte-Polster auf die Abstiegsränge wollten die Kuhnert-Schützlinge unbedingt dreifach punkten. Nur Zuschauen konnten die verletzten Sven Dockhorn, Robert Müller sowie der erkrankte Enrico Pieper. Tino Winter konnte dagegen wieder von Beginn an auflaufen. Vor über 100 Zuschauern & bei besten äußeren Bedingungen entwickelte sich vom Anpfiff weg eine ausgeglichene Partie. Die Gäste aus der Rosenstadt schlugen dabei die technisch "feinere Klinge", die Einheimischen warfen Einsatzbereitschaft & Kampfgeist in die Waagschale. Die erste Möglichkeit der Partie hatten die Sangerhäuser, als ein Schuss von Jens Meyer nur knapp über das Wacker-Gehäuse segelte. Die Rottleberöder Angriffsbemühungen endeten meist am Strafraum der Glage-Elf, sodass Chancen der Gastgeber Mangelware blieben. Nach einer knappen halben Stunde tauchte dann erneut Meyer nach einem Missverständnis der Wacker-Abwehr völlig frei vor Schlussmann Marcus Apel auf. Dieser blieb cool & sehr lange stehen, sodass Meyer das Leder am Tor vorbei schoss. Auf der Gegenseite kam der "kleinste" Rottleberöder nach einem Eckball mit dem Kopf an den Ball. Doch der Versuch von Steven Richter ging gut einen Meter neben das VfB-Gehäuse. Im weiteren Spielverlauf neutralisierten sich beide Mannschaften, sodass die Torhüter praktisch beschäftigungslos blieben. Nach dem Seitenwechsel hofften die zahlreichen Zuschauer dann auf eine Leistungssteigerung. Zur ihrer Enttäuschung sollte es noch schlechter werden. Kurz nach der Pause musste Tino Winter mit Knieproblemen das Feld räumen. Für ihn kam Mario Kartheuser in die Partie. Auch nach der Pause zogen die "Blau-Weißen" den langen Ball einem geordneten Aufbau vor, was in der Rückschau sicher die falsche Entscheidung darstellte. Die Rottleberöder Spitzen hingen zeitweise förmlich in der Luft. Nicht viel besser machten es die Gäste aus Sangerhausen, kamen sie doch ebensowenig zu Torgelegenheiten. Nach einer knappen Stunde musste dann auch Wacker-Kapitän Martin Schneider verletzt ausgewechselt werden. Für ihn rückte Ralf Polte in die Abwehr. In der Folgezeit setzte sich das Spiel zwischen den Strafräumen fort, sodass man von einer echten Derbyatmosphäre eher nicht sprechen kann. Die einzigen nennenswerten Aktionen im zweiten Spielabschnitt blieben ein Distanzschuss von Kevin Kern, mit dem der VfB-Keeper Bellstedt keine große Mühe hatte, sowie ein Bertholt-Kopfball, der am SVW-Kasten vorbeistrich. Nur wenige Augenblicke später pfiff der souveräne Schiedsrichter Grünert die schwache Partie ab. Unter dem Strich geht diese Punkteteilung sicher in Ordnung, wobei die Sangerhäuser mit dem Punkt sicher besser leben können. Im Abstiegskampf treten die Rottleberöder nach dem vierten Remis in Serie weiter auf der Stelle, obwohl sie im Jahr 2010 ungeschlagen bleiben.


23. Spieltag
Turbine Halle vs. SV Wacker Rottleberode
 
1:1 (1:0)

Tore:
1:0 Kuntze 38min
1:1 Naumann 68min

Zuschauer: 30
Schiedsrichter: Stefan Kupski

Aufstellung: Apel, Naumann , Polte , Richter Hassebrauck, Schneider, Voigtländer, Kern , Hellwig, Schatz, Pieper ( ´61min Kartheuser)

Wacker holt Punkt auf dem Felsen
Am 23. Spieltag der LK 4 stand für die Rottleberöder die letzte Auswärtspartie in der Saalestadt auf dem Programm. Im Hinspiel entführte Turbine Halle nach einem 3:0-Erfolg alle Punkte aus dem Südharz. Dementsprechend motiviert waren die Schützlinge von Trainer Kuhnert, wollten sie zumindest einen Punkt mitnehmen. Bei Wacker fehlten weiterhin die verletzten Sven Dockhorn, Tino Winter & Robert Müller. Nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Kupski & nur 30 Interessierten nahmen die "Blau-Weißen" das Heft in die Hand. Die Folge waren zwei gute Chancen von Torjäger Dominique Schatz, der das Leder aus Nahdistanz über das Tor beförderte, und Ronny Hassebrauck, der bei seinem Kopfball etwas die Orientierung verlor. In der Folgezeit übernahmen die Gastgeber die Spielkontrolle, zu erwähnenswerten Torchancen kamen sie indes nicht. Die Wacker-Elf versuchte aus der gut organisierten Deckung gefährliche Konterangriffe zu setzen. So konnte sich Christoph Voigtländer gegen zwei Gegenspieler durchsetzen, mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze fand er jedoch seinen Meister im Turbine-Keeper. Etwa fünf Minuten vor der Halbzeitpause entstand nach einer eher ungefährlichen Turbin-Flanke ein Durcheinander im Strafraum der Rottleberöder. Ein Turbine-Angreifer reagierte schneller als alle anderen scheiterte jedoch am famos reagierenden SVW-Keeper Marcus Apel. Der abgewehrte Ball fiel erneut einem "Felsenkicker" vor die Füße, der sofort abschloss. Nachdem der Ball abgefälscht wurde, tauchte ein Spieler der Gastgeber mutterseelenallein vor Apel auf & hatte wenig Mühe die Führung zu erzielen. Bis zur Halbzeit passierte dann nichts mehr. Nach dem Seitenwechsel waren die Rottleberöder die deutlich aktivere Mannschaft & verlagerten das Spielgeschehen in die Hälfte der Hausherren. Da sich die "Blau-Weißen" in Strafraumnähe nicht entscheidend durchsetzen konnte, blieben Chancen zunächst Mangelware. Nach einer knappen Stunde übernahm die Turbine-Elf erneut die Spielkontrolle & hatte mit einem gefährlichen Distanzschuss die Partie zu entscheiden. Erneut war Keeper Apel zur Stelle und hielt seine Farben im Spiel. Auf der Gegenseite segelte ein Voigtländer-Freistoß nur haarscharf am Pfosten des Turbine-Gehäuses vorbei. Wenig später gab es wieder eine aussichtsreiche Freistoßsituation für Wacker. Diesmal schnappte sich Routinier Thomas Naumann (Foto) die Kugel. Sein leicht abgefälschter Schuss flutschte dem verdutzten Turbine-Keeper durch die Arme, sodass sich Naumann über seinen ersten Treffer für Wacker freuen konnte.  Die Felsenkicker reagierten mit wütenden Angriffen in Richtung SVW-Gehäuse. Mit leidenschaftlichem Einsatz & großer Laufbereitschaft aller Spieler hielten die "Südharzer" dagegen. Kurz vor Ultimo tauchte ein Turbine-Kicker frei im Strafraum auf & hatte die Riesenchance zum Matchwinner zu werden. Mit einem sensationellen Reflex hielt Keeper Apel den wichtigen Punkt für Wacker fest. Durch die leidenschaftliche Spielweise & die tolle Moral "verdienten" sich die Rottleberöder den Auswärtspunkt, auch wenn Turbine über weite Strecken spielerisch überlegen war.

22. Spieltag
SV Wacker Rottleberode vs. SV Kelbra
0:0

Tore:
Fehlanzeige

Zuschauer: 150
Schiedsrichter: Lothar Kruse

Aufstellung: Apel, Naumann, Pieper, Richter Hassebrauck, Schneider, Voigtländer, Kern , Hellwig, Schatz, Winter (´43 Kartheuser)

Remis gegen den "Angstgegner"
Nach dem ordentlichen Rückrundenauftakt & dem Auswärtspunkt gegen Lieskau wollte die Wacker-Elf im Kreisderby nachlegen, um sich von den Abstiegsrängen entfernen zu können. Mit dem SV Kelbra gastierte so etwas wie ein Angstgegner im Rottleberöder Sportzentrum, konnten die "Blau-Weißen" bis dato noch keinen einzigen Erfolg in der Landesklasse gegen den SVK feiern. Nach der unglücklichen Hinspielniederlage wollten die Kuhnert-Schützlinge nun den Spieß umdrehen. Nicht mit von der Partie waren die verletzten Robert Müller & Sven Dockhorn, der angeschlagene Andreas Hellwig konnte dagegen mitwirken. Vor einer stattlichen Kulisse, dem Kreisderby wohnten ca. 150 Zuschauer bei, entwickelte sich von Beginn an ein abwechslungsreiches Spiel. Den ersten Warnschuss gab dabei SVK-Torjäger Adam ab, doch sein Schuss segelte weit über das Gehäuse der Gastgeber. Die Rottleberöder fanden nur schwer in die Partie, zu viele Fehler produzierten sie im Spielaufbau. Trotzdem kamen sie in der 13. Minute zu einer guten Gelegenheit, als sich Enrico Pieper energisch durchsetzte, aber im letzten Augenblick von einem Vertediger geblockt werden konnte. Auf der tauchten die Kelbraer nach einem blitzschnellen Konter im Strafraum des SV Wacker auf. Den Schuss von Jadlos konnte Abwehrchef Thomas Naumann jedoch blocken, sodass diese Chance verpuffte. In dem keinesfalls hochklassigen Spiel blieben Chancen im weiteren Spielverlauf Mangelware. Nach einer knappen halben Stunde kam dann Tino Winter am Strafraum der Gäste zu Fall, doch die Pfeife des Unparteiischen blieb stumm, was zu energischen Protesten der Gastgeber führte. Kurze Zeit später hatte dann Enrico Pieper die Führung auf dem Kopf. Nach einem Eckball befand er sich eine Etage höher als alle anderen, bugsierte das Leder jedoch haarscharf über die Querlatte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff stockte den Zuschauern der Atem. Nach einem heftigen Zusammenprall blieb Tino Winter liegen & musste einige Minuten behandelt werden. Er musste mit einer schweren Gesichtsverletzung ausgewechselt werden. Kurz danach war dann Halbzeit. Im zweiten Spielabschnitt übernahmen die "Blau-Weißen" das Kommando. Nach einem verlängerten Eckball hatte folgerichtig Christoph Voigtländer "die" Chance zum 1:0, doch sein Kopfball aus Nahdistanz ging über das Kelbraer Gehäuse, sodass es beim 0:0 blieb. Von den SVK-Kickern war im zweiten Spielabschnitt herzlich wenig zu sehen, was auch an der gut organisierten Defensive der Hausherren lag. Anders dagegen die nun drückenden "Wackeraner". Nach einem eher harmlosen Schuss von Kevin Kern konnte der SVK-Keeper nur prallen lassen & Pieper setzte nach. Er war einen Tick eher am Ball als der Keeper, der ihn dann unsanft zu Fall brachte. Doch zum Entsetzen der Rottleberöder blieb die Pfeife von Schiedsrichter Kruse erneut stumm. Da sich die Kelbraer nicht entscheidend durchsetzen konnten, probierten sie es mit Fernschüssen. Den gefährlichsten Versuch konnte Keeper Marcus Apel zur Ecke abwehren, aus der die Gäste dann kein Kapital schlagen konnten. Kurz vor Ultimo hatte Mittelfeldmotor Andreas Hellwig die Riesenchance auf den "lucky punch". Nach einer feinen Einzelleistung scheiterte er jedoch aus spitzem Winkel an Sommer im Kelbraer Tor. So mussten sich die Kuhnert-Schützlinge trotz einer engagierten Leistung erneut mit einem torlosen Remis zufrieden geben. Als Fazit bleibt die alte Fußballweisheit, dass man nicht gewinnen kann, wenn  man keine Tore erzielt. Mit dem Punktgewinn konnten sich die Rottleberöder in der Tabelle nicht entscheidend verbessern. 

21. Spieltag:
LSG Lieskau vs. SV Wacker Rottleberode

0:0
Tore:
Fehlanzeige

Zuschauer: 69
Schiedsrichter: Christian Schramm

Aufstellung: Apel, Naumann, Pieper, 
Polte, Hassebrauck, Schneider , Voigtländer, Kern (`73 Kartheuser), Hellwig, Schatz, Winter 

Wacker startet mit Auswärtspunkt
Nach einer schier unendlichen Winterpause, die über 100 Tage andauerte, wollten die Rottleberöder einen gelungenen Rückrundenauftakt in Lieskau feiern. Trainer Stefan Kuhnert musste nach der langen Wettkampfpause auf die verletzten Robert Müller & Sven Dockhorn sowie auf den erkrankten Steven Richter verzichten. Bei den Gastgebern fehlte Top-Torjäger Angermann. Neben der langen Pause machten die Windverhätnisse den Akteuren zu schaffen. Die LSG-Kicker hatten diesen zunächst im Rücken & versuchten das Spielgeschehen in die Hälfte der Rottleberöder zu verlagern. Die Wacker-Abwehr stand jedoch sicher und klärte die meist hoch gespielten Bälle souverän. Diese kompromisslose Spielweise wirkte sich jedoch negativ auf den Spielaufbau aus, sodass es Chancen meist nach indiviuellen Aktionen gab. Nach einer Viertelstunde tankte sich Enrico Pieper über rechts durch und zog ab. Sein Knaller klatschte gegen den Pfosten des Lieskauer Gehäuses. Der nachgelaufene Dominique Schatz war beim Abpraller jedoch zu überrascht, sodass er den Ball über den Kasten setzte. Nach diesem "Weckruf" übernahmen die Hausherren das Heft des Handelns, konnten sich aber zumeist nicht entscheidend durchsetzen. So wurden sie lediglich mit zwei Versuchen aus der Distanz gefährlich, bei denen Keeper Marcus Apel jedoch nicht ernsthaft eingreifen musste. Bis zum Pausenpfiff vom guten Schiedsrichter Schramm spielte sich das Geschehen ohne nennenswerte Torgelegenheiten zwischen beiden Strafräumen ab. Nach dem Seitenwechsel wollten die "Blau-Weißen" mit Windunterstützung energischer nach vorn spielen. Die Kuhnert-Elf erarbeitete sich zwar ein leichtes Übergewicht, agierte aber meist mit langen Bällen, die eine leichte Beute für die LSG-Defensive darstellten. Zudem wurde das konsequente Spiel über die Außenpositionen vernachlässigt. Von den Angreifern der Gastgeber war im zweiten Abschnitt fast gar nichts zu sehen. Die "Wackeraner" bekamen zwar eine ganze Reihe Freistöße zugesprochen, konnten daraus aber keinen Profit schlagen. Einzig eine Kopfballgelegenheit von Schatz war das Ergebnis. Folgerichtig dauerte es bis zur 81. Minute, ehe die Rottleberöder zur nächsten Tormöglichkeit kamen. Nachdem sich Christoph Voigtländer durchgesetzt hatte, probierte er es mit einem Volleyschuss. Den Aufsetzer konnte der LSG-Keeper nur nach vorn abwehren. Der heranstürmende Tino Winter schoss den am Boden liegenden Keeper erneut an und Voigtländer konnte ihn im Nachschuss ebensowenig überwinden. Nach dieser dreifachen Gelegenheit hatten die Hausherren eine gute Kontergelegenheit, der Angreifer verstolperte die Chance jedoch kläglich. Kurz vor Ultimo zog der eingewechselte Mario Kartheuser auf der linken Seite auf und davon. Sein Linksschuss strich jedoch knapp am Lieskauer Kasten vorbei, sodass es beim torlosen Unentschieden blieb. Unter dem Strich sicher ein verdientes Resultat, versuchte doch die Kansy-Elf spielerische Akzente zu setzen, wobei die Rottleberöder die klareren Möglichketen hatten.  Erneut brachte die Busreise Richtung Halle einen Punkt für die Wacker-Elf, die sich jedoch nicht entscheidend von den Abstiegsrängen entfernen konnte.    



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Update :21.08.13